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Gesetzliche Grundlage

Strahlenschutzgesetz (StrlSchG)

Die Umsetzung der europäischen Richtlinie (2013/59/Euratom) aus dem Jahr 2013 in nationales Recht erfordert die Anpassung nationaler gesetzlicher Regularien. Alle Bereiche des Schutzes vor ionisierender Strahlung wurden systematisch mit dem neuen Strahlenschutzgesetz StrlSchG erfasst. Im neuen Strahlenschutzgesetz wird beschrieben, dass ein Medizinphysik-Experte (MPE) ab dem 01.01.2019 bei dosisintensiven Verfahren hinzugezogen und der zuständigen Behörde angezeigt werden muss!

Für welche Geräte

Seit dem 1. Januar 2019 schreibt der Gesetzgeber den Betreibern von Computertomographen und Interventionsanlagen bei der Anzeige eines Neugeräts den Nachweis über die Zusammenarbeit mit einem Medizinphysik-Experten vor. Von dieser Regelung sind ebenfalls Standorte mit Betreiberwechsel betroffen, die einer erneuten Abnahme durch einen Sachverständigen bedürfen.

Übergangsfrist

Für bestehende Modalitäten, die bereits vor dem 31.12.2018 in Betrieb genommen wurden, gilt eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2022. Danach ist auch deren Betrieb von einem fachkundigen MPE zu begleiten und der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Medizinphysik-Experten

Medizinphysik-Experten verfügen über ein naturwissenschaftliches Studium und erwerben Sachkenntnis in Form von praktischer Erfahrung, um überhaupt in dem Bereich des Strahlenschutzes tätig werden zu dürfen. Nur wer diese spezielle Ausbildung durchlaufen hat, wird von der hierfür zuständigen Bezirksregierung als fachkundig ausgewiesen.