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Kleinste Instrumente im Kampf gegen den Rückenschmerz

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Zum Tag der Rückengesundheit: Das Grönemeyer Institut in Bochum ist auf die Behandlung insbesondere von Rücken- und Gelenksleiden spezialisiert

 

Bochum. Der Rückenschmerz hat sich zum Volksleiden Nummer Eins entwickelt, rund 80 Prozent aller Menschen leiden hierzulande mindestens einmal in ihrem Leben darunter. Der Tag der Rückengesundheit stellt deshalb in diesem Jahr zur Prävention von Rückenschmerzen die 656 Muskeln des Menschen, insbesondere die etwa 150 wirbelsäulennahen Muskeln, in den Fokus: „Stärke deine Muskeln – bleib‘ rückenfit!“ lautet das Motto. Ziel des Aktionstages, der von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) und dem Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) initiiert wurde, ist es, ein Bewusstsein für den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und der damit einhergehenden Vorbeugung und Linderung von Rückenbeschwerden zu schaffen.

Sind die Schmerzen jedoch so stark, dass sie eine Behandlung erfordern, müssen es nicht immer gleich große, belastende Operationen sein. Moderne und innovative Techniken, die schmerz- und mikrotherapeutische Eingriffe ermöglichen, machen eine ambulante Behandlung möglich. Für die schonende Behandlung insbesondere von Rücken- und Gelenksleiden ist das Grönemeyer Institut Bochum bekannt.

Die Devise lautet: „Micro is more“

Akute und chronische Schmerzen werden im Grönemeyer Institut Bochum mit hochpräzisen mikrotherapeutischen Instrumenten behandelt. Dazu werden bildgebende Verfahren benutzt, vorzugsweise die Computertomographie (CT), die Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen. Mit ihrer Unterstützung werden die mikrotherapeutischen Instrumente im Körper mit größter Genauigkeit gesteuert bzw. punktgenau platziert. Auf diese Weise wird das Gewebe maximal geschont, die Schmerzursache kann direkt am Entstehungsort bekämpft werden. Die Behandlungen sind stets darauf gerichtet, den Schmerzauslöser soweit wie möglich unter Einsatz minimal- und mikroinvasiver Maßnahmen zu behandeln und dadurch die Nebenwirkungen für den Patienten zu reduzieren. Gefolgt wird immer der Devise „micro is more“, also: weniger ist mehr. In einem interdisziplinären Team, bestehend aus Radiologen, Schmerztherapeuten, Orthopäden, Neurochirurgen, Anästhesisten, Neurologen, Krankengymnasten sowie Osteopathen, wird das klinische Beschwerdebild analysiert.

Bei Rückenschmerzen kann die CT-gestützte Schmerztherapie im Bereich der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule helfen. Im Mittelpunkt steht dabei die möglichst schonende und effektive Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen durch eine konsequente, ambulante Schmerztherapie. Ziel ist es, größere Operationen, wenn möglich zu vermeiden und durch ambulante schmerztherapeutische und minimalinvasive Eingriffe zu ersetzen. Versicherte der Techniker Krankenkasse und einiger anderen gesetzlichen Krankenkassen profitieren seit einigen Jahren von dieser Behandlungsform.