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Frauen haben Recht auf Beratungsgespräch

|Presse

Leverkusen, 12. Juli 2016 – Neuerung beim Mammographie-Screening: Frauen haben Recht auf Beratungsgespräch – Ärzte beantworten Fragen vor der Untersuchung.

PRESSEMITTEILUNG

Frauen haben Recht auf Beratungsgespräch beim Mammographie-Screening Programm

Neuerung beim Mammographie-Screening: Ärzte beantworten Fragen vor der Untersuchung

Leverkusen, 12. Juli 2016. Seit zehn Jahren gibt es das offizielle Mammographie-Screening-Programm in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 600.000 Frauen haben sich seitdem allein im Einzugsgebiet der Screening-Einheit 5,7 und 8 in den Regionen Köln, Leverkusen, Rheinisch-Bergischer-, Oberbergischer- und Rhein-Erft-Kreis an dem Brustkrebs-Vorsorge-Programm beteiligt und sich untersuchen lassen. Seit dem 1. Juli 2016 bietet das Patientenrechtegesetz nun eine zusätzliche Möglichkeit, um noch mehr Frauen zur Teilnahme zu motivieren.

Alle Frauen haben nun das Recht darauf, ein persönliches Aufklärungsgespräch mit einem programm-verantwortlichen Arzt zu führen – und zwar vor dem eigentlichen Mammographie-Termin. „Bislang wurden Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre von der Zentralen Stelle (Zentrale des Mammographie-Screenings im jeweiligen Bundesland) zum Screening eingeladen“, erklärt Dr. Caroline Dietz, programmverantwortliche Ärztin bei der Radiologie 360°. „Bei der Untersuchung, die qualifizierte radiologische Fachkräfte durchführen, ist in der Regel weder eine Ärztin noch ein Arzt anwesend.“ Das bedeutet: Unentschiedene Frauen hatten zuvor oft den Eindruck, nicht über die Untersuchung sprechen zu können. Durch die neue Regelung erhalten Frauen die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld über das Screening zu informieren. Dies soll vor allem Frauen, die bisher noch nicht am Screening teilgenommen haben, motivieren, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

„Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass Frauen sich gern vorab über mögliche Vor- und Nachteile informieren, um sich bewusst für oder gegen die Teilnahme am Screening zu entscheiden“, berichtet Dr. Dietz. „Wer ein persönliches Beratungsgespräch wünscht, kann ab sofort telefonisch einen Termin vereinbaren.“ Die Telefonnummer erhalten die Frauen bereits mit der Einladung zum Screening durch die Zentrale Stelle. Die Kosten für die Untersuchungen tragen die privaten und gesetzlichen Krankenkassen. „Die Screening-Untersuchung dauert nur zehn Minuten und bietet die beste Chance auf eine frühe Erkennung von Brustkrebs und somit auf bessere Heilungschancen“, so Dr. Caroline Dietz.

In diesem Jahr feiert das Mammographie-Screening-Programm ein Jubiläum. In NRW gibt es die Untersuchung und die flächendeckende Früherkennungsmaßnahme mit Hilfe mobiler Praxen seit zehn Jahren. „Kein anderes Programm zur Früherkennung ist auch nur annähernd so gut organisiert und qualitativ hochwertig wie das Mammographie-Screening“, unterstreicht Dr. med. Caroline Dietz, Fachärztin für Radiologie und ärztliche Leiterin des Fachbereichs Brustdiagnostik am MVZ Med 360° Leverkusen I. Sie betreut gemeinsam mit ihrer Kollegin Christina Barduna, ebenfalls Fachärztin für Radiologie, das Mammobil der Screening Einheit 8.

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Termine des Mammobils - Screening Einheit 8

Programmverantwortliche Ärztinnen: Dr. med. Caroline Dietz und Christina Barduna, Fachärztinnen für Diagnostische Radiologie

Monheim / Langenfeld: 01.08. - 19.08.2016
Nümbrecht: 22.08. - 01.09.2016
Morsbach: 05.09. - 16.09.2016
Bergisch Gladbach: 19.09. - 28.10.2016
Monheim / Langenfeld: 02.11. - 15.12.2016

Bildmaterial unter dem folgenden Link: www.med360grad.de/presse/bilder-und-logos
Bildquelle: Radiologie 360°