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Unterstützung aus der Ferne - wie Skype bei der MR-Bedienung helfen kann

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Die Radiologie 360° verfügt schon heute über mehr als 40 Kernspintomographen aus dem Hause Philips – ab sofort verfügt sie zudem über einen besonders hilfreichen Zusatz-Service für diese Geräte.

Möglich machen es eine Skype-App mit "Fernbedienung" und ein zentral verfügbares Applikationsteam in der Leverkusener Zentrale der Med 360°. Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach, Vinzenz-Palotti-Hospital, Klinikum Leverkusen oder ambulante Praxen der Radiologie 360° wie in Köln-Rodenkirchen - an bald einem Dutzend MR-Systemen ist die neue App schon einsatzbereit.

Die Besonderheit der App: Sie ermöglicht es dem MTRA und Applikationsspezialisten, aus der Ferne mit den Bedienern der Geräte zu kommunizieren und die Bedienung mit Bildschirmzugriff zu unterstützen. Die Gründe dafür können vielfältig sein. So kann es beispielsweise um Probleme bei Rekonstruktionsfehlern gehen, um Fragen zu komplexen Untersuchungen oder um die Begleitung neuer Mitarbeiter - also: Training on the Job.

Der Clou aber ist, dass die zentral unterstützenden Mitarbeiter sich über die Applikation direkt auf die MR-Konsole schalten können. „Dann können wir sehen, was die MTRA vor Ort auf dem Bildschirm sieht und können sie bei Fragen co-visuell begleiten. Wir haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, uns die Steuerung der Maus mit den Kollegen vor Ort zu teilen“, so einer der App-Spezialisten. Bevor die Remote-Kollegen sich jedoch auf den Rechner schalten können, muss dies vom jeweiligen Mitarbeiter angefragt und bestätigt werden. Folgen sie der Einladung, haben sie die Möglichkeit, die Protokolle, also die Standard-Einstellungen für die jeweiligen Untersuchungsziele, zu ändern bzw. zu optimieren. Eine permanent abrufbare Unterstützung aus der Ferne, welche gerade in Corona-Zeiten und auch darüber hinaus wertvoll werden kann.

Grundsätzlich gilt: Wenn es um das Thema Kernspintomographie geht, sind Neuerungen keine Seltenheit. Erst im Oktober 2019 wurden die neuen Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur MRT veröffentlicht. Da geht es unter anderem um die Optimierung der Protokolle, um die Standardisierung der Bildqualität für die Datenbank und entsprechend optimale Verlaufskontrollen – und immer geht es um ein sehr langes Wort: Qualitätsbeurteilungsrichtlinien. Wofür das steht? „Ganz einfach, wer eine gleichbleibend hohe Qualität bei der MR-Bedienung und Befundung haben möchte, der muss immer auf der Höhe der Zeit bleiben – Qualität ist kein Selbstläufer, sie muss regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden“, sind sich die beiden App-Spezialisten einig.

Qualität ist ein Gemeinschaftsprojekt, eine Frage von Teamwork und Unterstützung. Von Mensch zu Mensch. Mit Hightech und Herz.