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Unser Leistungsspektrum in der Brustdiagnostik

Leistungen in der kurativen Brustdiagnostik

Unsere Praxen bieten Ihnen von der Bildgebung bis hin zu möglichen Eingriffen alle aktuell verfügbaren Verfahren aus einer Hand. In den folgenden Absätzen erklären wir Ihnen alle diagnostischen Verfahren, die wir einsetzen, um Ihre individuellen Beschwerden so rasch und sicher wie möglich abklären zu können.

Mammographie-Screening

Das Screening dient der Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen, in einem Alter, in dem die Krankheit besonders häufig auftritt. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten daher im Zwei-Jahres-Rhythmus eine offizielle Einladung von der Zentralen Stelle. Die Teilnahme am Screening erfolgt freiwillig und ist für die Frauen kostenlos. Nimmt eine Frau zweimal in Folge nicht am Screening teil, wird sie nur noch auf eigenen Wunsch eingeladen.

INFO
  • Rund 77.000 Frauen erkranken pro Jahr in Deutschland an Brustkrebs.
  • Pro Jahr treten 6.500 In-situ-Karzinome (Vorstufe von Brustkrebs) auf.
  • Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ca. 64 Jahren. Jede vierte Betroffene ist jünger als 55 Jahre, jede zehnte jünger als 45 Jahre.
  • Die Heilungsrate ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen: Gründe sind eine verbesserte Früherkennung, neue Therapiekonzepte (operativ, strahlentherapeutisch und medikamentös) und die interdisziplinäre Betreuung in den zertifizierten Zentren.

Fünf Fragen an Dr. Caroline Dietz

Dr. Dietz:

Als Gründungsmitglied sind wir tatsächlich von Anfang an in NRW dabei. Schon 2002 fasste der Bundestag den Beschluss, ein flächendeckendes Mammographie-Screening-Programm einzuführen. NRW gehörte zu den ersten Bundesländern, die sich am Mammographie-Screening beteiligten. Seitdem haben wir allein mit unserer Screening-Einheit 8 (SE8) mehr als 400.000 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren betreut und untersucht. In den weitaus meisten Fällen können wir die Frauen beruhigen, und alles ist in Ordnung. Im Rahmen des Screenings untersuchen wir die weibliche Brust mit Hilfe der Mammographie. Das ist eine Röntgenuntersuchung, die auch sehr kleine, praktisch nicht tastbare Tumoren in einem frühen Stadium sichtbar machen kann. Denn je früher eine Brustkrebserkrankung erkannt wird, desto besser lässt sich diese behandeln.

Dr. Dietz:

Von Köln über Ratingen, Solingen und Remscheid bis Nümbrecht übernimmt die Brustdiagnostik 360°, als spezialisierte Gesundheitssparte der Med 360°, die Früherkennungsuntersuchungen im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms. Über die Arbeit an unseren stationären Standorten hinaus sind wir mit dem „Mammobil“ in den Screening-Einheiten 7 und 8 unterwegs und sichern auch ein flächendeckendes Angebot in ländlichen Regionen. Das Mammobil ist eine mobile Untersuchungseinheit, wenn man so will eine Röntgenstation auf Rädern, die für mehrere Tage oder Wochen an verschiedenen Orten Station macht. In den mit modernen medizinischen Geräten ausgestatteten Trailern erstellen wir die Röntgenaufnahmen und übermitteln sie direkt an die befundenden Ärztinnen und Ärzte. Grundsätzlich sorgen wir dafür, dass alle Frauen sich gut bei uns aufgehoben fühlen. Alle Untersuchungen finden in sogenannten Screening-Einheiten statt. Diese Zentren sind auf die Mammographie spezialisiert und dafür zugelassen. Jede Mammographie wird nur von Fachkräften an streng kontrollierten, digitalen Geräten durchgeführt. Jede Aufnahme der Brust wird von mindestens zwei Ärztinnen oder Ärzten unabhängig voneinander begutachtet. Als Nachweis ihrer Qualifikation müssen die Ärztinnen und Ärzte mindestens 5.000 Mammographien pro Jahr beurteilen. Zudem werden wir alle zwei Jahre vom zuständigen Referenzzentrum in Münster überprüft.

Dr. Dietz:

Das ist für mich selbstverständlich! Ich bin 57 Jahre alt, gehöre somit zur Risikogruppe und werde zur Mammographie eingeladen. Bis jetzt habe ich schon viermal teilgenommen.

Dr. Dietz:

Meine Leidenschaft für meinen Beruf wird immer größer, ich bin seit mehr als 20 Jahren in der Brustdiagnostik tätig. Es freut und motiviert mich, wie sehr sich die Brustdiagnostik und damit unsere Möglichkeiten der Früherkennung entwickelt haben. Die bildgebenden Verfahren sind immer besser geworden. Mitte der 90er Jahre haben wir viele Knoten erst entdeckt, wenn sie 1,5 bis 2 Zentimeter groß waren, heute finden wir die meisten, wenn sie einen Durchmesser von weniger als einem Zentimeter haben. Das nimmt dem Brustkrebs einiges an Gefahrenpotenzial, denn heute ist er viel öfter heilbar als früher und wir sehen großartige Erfolge.

Dr. Dietz:

Mir macht der Wechsel zwischen hoher Konzentration bei der Auswertung von Untersuchungen und großem Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Frauen Spaß. Pro Jahr sehe ich etwa 20.000 Mammographien und bilde mich ständig in der Mammadiagnostik fort. Meine Arbeit motiviert mich, noch besser, noch genauer zu werden. Ich freue mich einfach über jede Frau, die ihre Chance auf Früherkennung wahrnimmt – und über jede Patientin, der wir helfen konnten.

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