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MRT in der Radiologie 360°

Informationen zur Kernspintomographie

Was ist eine MRT?

Die Kernspintomographie, auch bekannt als Magnetresonanztomographie oder kurz MRT, wird eingesetzt, um Krankheiten festzustellen oder sie auszuschließen sowie um Krankheits- und Therapieverläufe zu kontrollieren.

Hier direkt zu: Was sollten Sie vor Ihrer MRT-Untersuchung wissen?

Die MRT stellt mit einem starken Magnetfeld und durch Radiowellen das Körperinnere bildlich dar. Im Gegensatz zur Computertomographie ist die MRT röntgenstrahlungsfrei. Die Kernspintomographie ist daher ein ebenso zuverlässiges wie schonendes bildgebendes Verfahren, das sehr präzise Aussagen zu vielen Fragestellungen zum Beispiel im Bereich der Wirbelsäule ermöglicht. Genauer eignen sich moderne MRT-Geräte zur Darstellung von Gewebekontrasten, also Muskeln und Sehnen, Gehirngewebe sowie dem Bauch- und Beckenbereich und der Gefäße.

Das MRT-Gerät

Ein Magnetresonanztomograph ist sehr groß und schwer (siehe Bild). Durch den zylinderförmigen Magneten sieht das Gerät sieht aus wie eine Röhre.

Wir setzen an allen Standorten hochmoderne Kernspintomographen ein, in denen sich selbst Patienten, die unter Platzangst (Klaustrophobie) leiden, kaum beengt fühlen. Bitte informieren Sie unsere Mitarbeiter/innen schon bei der Terminvergabe, wenn Sie unter Beklemmungsgefühlen leiden. Wir unterstützen Sie während der gesamten Untersuchung. Zudem ist es im Einzelfall auch möglich, die Untersuchung unter Gabe eines Beruhigungsmittels durchzuführen. In diesem Fall bitten wir Sie, in Begleitung zur MRT zu kommen, weil Sie anschließend nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

Obwohl wir moderne Hightech-Geräte nutzen, sind die normalen MRT-Geräte üblicherweise nur für Patienten mit maximal 120 Kilogramm Körpergewicht geeignet. Informieren Sie uns daher bitte auch schon bei der Terminvergabe, falls Sie unsicher sein sollten, ob eine MRT-Untersuchung bei Ihnen möglich ist. An wenigen Standorten können wir als Alternative ein offenes MRT bieten. Bitte beachten Sie, dass ein Termin für GKV-Patienten in einem offenen MRT erst nach Absprache mit der Krankenkasse (genehmigter Kostenvoranschlag) gemacht werden kann. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen diesbezüglich jederzeit zur Verfügung.

Vorbereitung der MRT-Untersuchung

Für eine MRT ist keine Nüchternheit erforderlich, Sie können also ganz normal Ihre gewohnten Mahlzeiten zu sich nehmen. Damit die Untersuchung durchgeführt werden kann, müssen alle Patienten und Patientinnen einen Anamnesebogen ausfüllen sowie einen Aufklärungsbogen unterschreiben. Wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, wird unser medizinisches Personal Sie in die Umkleide bitten, damit Sie alle Kleidungsstücke und sonstigen Gegenstände, die magnetische Metalle enthalten, ablegen können. Von der Umkleide aus gelangen Sie dann direkt in den Untersuchungsraum.

Wie läuft eine MRT ab?

Auf einer Liege werden Sie ganz oder teilweise in die "Röhre" hineingefahren. Wie weit und ob mit dem Kopf oder den Füßen voraus, hängt davon ab, welche Körperregion untersucht werden soll. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten.

Warum ist es im MRT so laut?

Im Laufe der Untersuchung erzeugen Magnetfelder, die sich an- und abschalten, laute Klopfgeräusche. Daher erhalten Sie von uns vor der Untersuchung Ohrstöpsel und Kopfhörer.

Warum darf ich mich während der Untersuchung nicht bewegen?

Während der Untersuchung ist es wichtig, dass Sie still liegen, da sonst die Bildqualität negativ beeinträchtigt werden kann. Natürlich werden Sie während der gesamten Untersuchung von einer Medizinisch-Technischen Radiologieassistentenz (MTRA) bzw. von Fachärzten/Fachärztinnen für Radiologie beaufsichtigt. Diese verlassen zwar den Untersuchungsraum, sind jedoch stets per Gegensprechanlage für Sie da. Außerdem haben Sie während der Untersuchung griffbereit eine Klingel für den Notfall.

Bei Kindern darf ausnahmsweise, je nach Alter, eine Begleitperson im Untersuchungsraum anwesend sein.

Ich habe einen Herzschrittmacher - darf ich trotzdem untersucht werden?

Sollten Sie einen Herzschrittmacher haben, ist eine Untersuchung im MRT für Sie nicht generell unmöglich. Besprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Kardiologen bzw. Ihrer Kardiologin, was er oder sie empfiehlt. Eine MRT kann nämlich bestimmte Implantate in ihrer Funktion beeinflussen. Informieren Sie uns bitte schon bei Terminvergabe über Ihren Herzschrittmacher und bringen Sie zu Ihrem Termin Ihren Implantat-Pass mit. Im Video gibt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer noch mehr Informationen.

Was sollten Sie vor Ihrer MRT-Untersuchung wissen?

Eine MRT kann bestimmte Implantate in ihrer Funktion beeinflussen. Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin Ihren Implantat-Pass mit. Dann können wir vor Ort entscheiden, ob die Untersuchung möglich ist oder ob wir Ihnen ein alternatives Verfahren anbieten können.

Außerdem denken Sie bitte an Ihren Überweisungsschein, Vorbefunde und eine Medikamentenliste.

Im Video gibt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer noch mehr Informationen.

Was passiert nach der Untersuchung?

Nach der Untersuchung bekommen Sie Ihre MRT-Bilder auf einer CD (im Format DICOM), damit Sie den Befund im Nachhinein mit Ihrem zuweisenden Arzt besprechen können. Auf Wunsch haben Sie auch die Möglichkeit, die Bilder direkt nach der Untersuchung in einem Arztgespräch mit einem Radiologen zu besprechen.

Was ist das DICOM-Format?

Eine Datei im DICOM-Format speichert digitale Bilder von radiologischen Untersuchungen. Sie enthält neben dem eigentlichen MRT-Bild auch die Patientendaten, Aufnahmedatum, und weitere Meta-Daten.


Wie bekomme ich einen MRT-Termin?

MRT-Termine können Sie ganz bequem online über unser Patientenportal 360° buchen. Bitte halten Sie dafür Ihr Mobiltelefon und Ihre E-Mail-Adresse bereit.

Eine Buchung von und für Patienten/Patientinnen unter 18 Jahren ist über das Portal leider nicht möglich.

Schwangere Patientinnen sowie Patienten/Patientinnen mit Herzschrittmacher, künstlicher Herzklappe, Insulinpumpe, Neurostimulatoren, Defibrillatoren, Ohr-Implantat, Metallteilen im Körper, und Patienten/Patientinnen, die an der Wirbelsäule operiert wurden, nutzen bitte dieses Kontaktformular. Wir helfen Ihnen auf diesem Weg gerne weiter.


Schon bei der Terminvergabe benötigen wir bitte die Information, ob Sie eines der folgenden Implantate tragen:
  • Herzschrittmacher
  • Neurostimulator
  • Insulinpumpen
  • Cochleaimplantate (am Ohr fixierte Hörgeräte)
  • Liquorshunt (magnetgesteuertes Ventil im Kopf)

Metall kann störend auf das Magnetfeld wirken, was wiederum die Bildqualität negativ beeinflussen kann.

Bitte legen Sie daher alle metallischen Gegenstände vor der Untersuchung ab. Dazu gehören:
  • Uhren
  • Hörgeräte
  • Schmuck (auch Piercings)
  • Chipkarten (EC, Kreditkarten)
  • Kugelschreiber
  • Magnetische Wimpern

Metallteile im Körper, wie zum Beispiel fester Zahnersatz, Gelenkprothesen oder Metallplatten, sind in der Regel unproblematisch.

Bitte informieren Sie uns vor der MRT bitte über:
  • Gefäßstützen wie Stents
  • OP-Clips
  • Metallsplitter
  • Tätowierungen, einschließlich Permanent-Make-up
  • andere metallhaltige Teile in Ihrem Körper

Wir klären dann vor Ort, ob dies für die Untersuchung relevant ist.

In manchen Fällen erhalten Sie im Rahmen der Untersuchung ein Kontrastmittel, damit wir die zu untersuchende Körperregion besser erkennen können – je nach Körperregion oder Organ injizieren wir das Kontrastmittel oder Sie bekommen es zu trinken. Wenn Sie eine Allergie gegen Kontrastmittel haben, informieren Sie uns darüber bitte vor der Untersuchung und bringen Ihren Allergiepass mit.

    Achtung bei Schwangeren

    Bitte informieren Sie uns auch, falls bei Ihnen die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht.

    Die Anwendungen der Kernspintomographie (MRT)

    In unseren Standorten der Radiologie 360° bieten wir alle gängigen Anwendungen der Kernspintomographie an. Als besondere Leistungen können wir ebenfalls die Ganzkörper-MRT und die MRT der Prostata anbieten.


    Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zum Thema MRT in der Radiologie 360°:


     

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