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Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie, auch bekannt als Magnetresonanztomographie oder kurz MRT, ist ein ebenso zuverlässiges wie schonendes bildgebendes Verfahren, das sehr präzise Aussagen bei vielen Fragestellungen im Bereich der Wirbelsäule ermöglicht. Zudem verwenden wir die modernen MRT-Geräte auch zur Darstellung des Bauch- und Beckenbereichs sowie der Gefäße. Dazu wird mit einem starken Magnetfeld und durch Radiowellen das Körperinnere bildlich dargestellt.

Was sollten Sie vor Ihrer MRT-Untersuchung wissen?

Das MRT-Gerät

Ein Magnetresonanztomograph ist sehr groß und schwer. Durch den zylinderförmigen Magneten sieht das Gerät sieht aus wie eine "Röhre".

Wir setzen an allen Standorten hochmoderne Kernspintomographen ein, in denen sich selbst Patienten, die unter Platzangst bzw. Klaustrophobie leiden, kaum beengt fühlen. Bitte informieren Sie unsere Mitarbeiterinnen schon bei der Terminvergabe, wenn Sie unter Beklemmungsgefühlen leiden. Wir unterstützen Sie während der gesamten Untersuchung. Zudem ist es im Einzelfall auch möglich, die Untersuchung unter Gabe eines Beruhigungsmittels durchzuführen. In diesem Fall bitten wir Sie, in Begleitung zur MRT zu kommen, weil Sie anschließend nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

Wie läuft eine MRT ab?

Auf einer Liege werden Sie ganz oder teilweise in die "Röhre" hinein gefahren. Dies hängt davon ab, welche Körperregion untersucht werden soll. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten.

Im Laufe der Untersuchung erzeugen Magnetfelder, die sich an- und abschalten, laute Klopfgeräusche. Daher erhalten Sie von uns vor der Untersuchung Ohrstöpsel und Kopfhörer.

Während der Untersuchung ist es wichtig, dass Sie still liegen, da sonst die Bildqualität negativ beeinträchtigt werden kann. Natürlich werden Sie während der geamten Untersuchung von ausgebildeten Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA) bzw. einem Facharzt für Radiologie beaufsichtigt. Diese verlassen zwar den Untersuchungsraum, sind jedoch stets per Gegensprechanlage für Sie da.

    Was sollten Sie vor Ihrer MRT-Untersuchung wissen?

    Eine MRT kann bestimmte Implantate in ihrer Funktion beeinflussen. Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin Ihren Implantat-Pass mit. Dann können wir vor Ort entscheiden, ob die Untersuchung möglich ist oder ob wir Ihnen ein alternatives Verfahren anbieten können.

    Außerdem denken Sie bitte an Ihren Überweisungsschein, Vorbefunde und eine Medikamentenliste. Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer informiert Sie in diesem Video noch etwas genauer über die Vorbereitung Ihrer Kernspintomographie.

    Schon bei der Terminvergabe benötigen wir bitte die Information, ob Sie eines der folgenden Implantate tragen:
    • Herzschrittmacher
    • Neurostimulator
    • Insulinpumpen
    • Cochleaimplantate (am Ohr fixierte Hörgeräte)
    • Liquorshunt (magnetgesteuertes Ventil im Kopf)

    Metall kann störend auf das Magnetfeld wirken, was wiederum die Bildqualität negativ beeinflussen kann.

    Bitte legen Sie daher alle metallischen Gegenstände vor der Untersuchung ab. Dazu gehören:
    • Uhren
    • Hörgeräte
    • Schmuck (auch Piercings)
    • Chipkarten (EC, Kreditkarten)
    • Kugelschreiber

    Metallteile im Körper, wie zum Beispiel fester Zahnersatz, Gelenkprothesen oder Metallplatten, sind in der Regel unproblematisch.

    Bitte informieren Sie uns vor der MRT jedoch bitte über:
    • Gefäßstützen wie Stents
    • OP-Clips
    • Metallsplitter
    • Tätowierungen, einschließlich Permanent Make-up
    • andere metallhaltige Teile in Ihrem Körper

    Wir klären dann vor Ort, ob dies für die Untersuchung relevant ist.

    In manchen Fällen erhalten Sie im Rahmen der Untersuchung ein Kontrastmittel, damit wir die zu untersuchende Körperregion besser erkennen können – je nach Körperregion oder Organ injizieren wir das Kontrastmittel oder Sie bekommen es zu trinken. Wenn Sie eine Allergie gegen Kontrastmittel haben, informieren Sie uns darüber bitte vor der Untersuchung und bringen Ihren Allergiepass mit.

      Achtung bei Schwangeren

      Bitte informieren Sie uns auch, falls bei Ihnen die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht.

      Die häufigsten Anwendungen der Kernspintomographie (MRT):

      • MRT der Extremitäten und Gelenke
      • MRT der Wirbelsäule
      • MRT des Kopfes
      • MRT des Körperstamms
      Darüber hinaus bieten wir die folgenden besonderen Leistungen an:
      • Magnetresonanz-Angiographie-Darstellung der Gefäße
      • Magnetresonanz-Arthrographie-Darstellung von Gelenken mithilfe der vorherigen Injektion eines Kontrastmittels in das betroffene Gelenk
      • Multimetrische Magnetresonanztherapie der Prostata
      • Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie Abbildung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge
      • Magnetresonanz-Urographie-Abbildung der Nieren und Harnleiter
      • Magnetresonanz-Sialographie-Abbildung der Speichelgänge
      • Magnetresonanz-Mammographie-Abbildung der Brust
      • MRT der Brustorgane
      • Cardio-MRT-Abbildung des Herzens
      • MRT des Dünndarms
      • Ganzkörper-MRT

      Radius: beliebig 10 km 50 km 100 km

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