CT - Computertomographie

Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem sich der menschliche Körper in sehr detaillierten Querschnittsbildern darstellen lässt. Es ermöglicht einen genauen Blick auf Organe, Knochen, Blutgefäße und andere Gewebestrukturen.

Eine CT-Untersuchung wird häufig eingesetzt, wenn Beschwerden schnell abgeklärt werden müssen oder andere Verfahren (etwa Ultraschall oder Röntgen) keine eindeutigen Ergebnisse liefern. Aufgrund der hohen Bildgenauigkeit erkennt man viele Veränderungen im Körper frühzeitig und diese können somit besser beurteilt werden.

Einsatzgebiete der CT

Typische Gründe für eine Untersuchung im CT sind:

  • Abklärung unklarer Beschwerden
  • Untersuchung nach Verletzungen oder Unfällen
  • Akutdiagnostik
  • Verdacht auf entzündliche Prozesse
  • Diagnostik chronischer Erkrankungen
  • Tumordiagnostik
  • Planung von Operationen oder Therapien

Mithilfe der Computertomographie lassen sich zahlreiche Erkrankungen sicher diagnostizieren, darunter komplexe Knochenbrüche, entzündliche Erkrankungen, Organverletzungen, akute Blutungen nach Unfällen, Tumore und Schlaganfälle.

Gerade in akuten Situationen liefert die CT häufig sehr schnell wichtige Informationen für die weitere Behandlung.

Vorbereitung auf die CT-Untersuchung

Je nach Körperbereich und Fragestellung kann eine gewisse Vorbereitung erforderlich sein. Dazu kann gehören:

  • aktuelle Laborwerte mitbringen,
  • Allergiepass mitbringen,
  • 2 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben,
  • bestimmte Blutwerte mitbringen, wenn eine Kontrastmittelgabe geplant ist.

Tipp:
Wenn frühere Untersuchungen vorliegen (z. B. MRT, Röntgen oder Ultraschall), bringen Sie diese bitte zum Termin mit. So lassen sich Veränderungen besser vergleichen.

Ablauf der CT-Untersuchung

Die Untersuchung selbst ist unkompliziert und schmerzfrei.

  1. Sie liegen auf einer Liege, die sich langsam durch die ringförmige Öffnung des CT-Geräts bewegt. Dabei wird der zu untersuchende Bereich mittig positioniert.
  2. Während der Aufnahme ist es wichtig, ruhig zu liegen. 
  3. Über eine Gegensprechanlage stehen wir jederzeit mit Ihnen in Kontakt.
  4. Gelegentlich bitten wir Sie, kurz den Atem anzuhalten, damit die Bilder möglichst scharf werden.

Dauer der Untersuchung

Die Untersuchung selbst dauert in der Regel nur wenige Minuten. Je nach Vorbereitung oder Nachbesprechung kann der gesamte Termin jedoch länger dauern. Planen Sie daher bitte etwa eine Stunde für Ihren Besuch ein. 

Auswertung und Befund

Nach der Untersuchung wertet ein Radiologe die Aufnahmen sorgfältig aus. Dabei werden die einzelnen Schnittbilder analysiert und zu einem Befundbericht zusammengefasst. Dieser wird anschließend an den behandelnden Arzt weitergeleitet. In der Regel liegt der Befund kurzfristig vor.

CT mit Kontrastmittel

Um bestimmte Organe besser erkennen zu können, verabreichen wir Ihnen bei einigen Untersuchungen ein Kontrastmittel. Es verbessert die Darstellung von Gefäßen, Organen, Tumoren und entzündlichen Veränderungen.

  • Je nach Untersuchung erhalten Sie das Kontrastmittel über eine Vene.
  • Während der Injektion kann ein kurzzeitiges Wärmegefühl auftreten. Dieses ist in der Regel harmlos und klingt schnell wieder ab.
  • Nach der Untersuchung empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken, damit das Kontrastmittel schneller ausgeschieden wird.

Wenn bei Ihnen Erkrankungen der Nieren, der Schilddrüse oder Diabetes bekannt sind oder wenn Sie unter einer Kontrastmittelallergie leiden, informieren Sie uns bitte bereits bei der Terminvereinbarung.

Um bestimmte Organe besser erkennen zu können, verabreichen wir Ihnen bei einigen Untersuchungen ein Kontrastmittel. Es verbessert die Darstellung von Gefäßen, Organen, Tumoren und entzündlichen Veränderungen.

  • Je nach Untersuchung erhalten Sie das Kontrastmittel über eine Vene.
  • Während der Injektion kann ein kurzzeitiges Wärmegefühl auftreten. Dieses ist in der Regel harmlos und klingt schnell wieder ab.
  • Nach der Untersuchung empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken, damit das Kontrastmittel schneller ausgeschieden wird.

Wenn bei Ihnen Erkrankungen der Nieren, der Schilddrüse oder Diabetes bekannt sind oder wenn Sie unter einer Kontrastmittelallergie leiden, informieren Sie uns bitte bereits bei der Terminvereinbarung.

Häufige Anwendungen

Je nach Körperregion kommt die CT unterschiedlich zum Einsatz.

  • CT des Kopfes
    Eine CT des Kopfes wird häufig eingesetzt, um akute Veränderungen wie Blutungen, Verletzungen oder Tumore schnell und zuverlässig zu erkennen. Auch der Zustand nach einem Schlaganfall ist im CT diagnostizierbar.
  • CT der Wirbelsäule
    Die Untersuchung der Wirbelsäule wird häufig bei Wirbelbrüchen, degenerativen Veränderungen oder nach Unfällen eingesetzt.
  • CT des Brustkorbs (Thorax)
    Mit einer CT des Brustkorbs lassen sich Lunge, Blutgefäße und andere Strukturen im Brustraum detailliert beurteilen.
  • CT des Bauchraums (Abdomen)
    Die CT des Bauchraums hilft dabei, Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm oder Nieren zu untersuchen und kann beispielsweise bei unklaren Bauchschmerzen wichtige Hinweise liefern.
  • Kardiale Computertomographie (Kardio-CT)
    Bei der Kardio-CT untersuchen wir Ihr Herz auf eventuelle Erkrankungen der Herzkranzgefäße.

Virtuelle Koloskopie (Darmspiegelung)
Dieses Hightech-Verfahren ermöglicht es uns, per CT das Innere Ihres Darms zu betrachten, ohne wie bei der Darmspiegelung eine Sonde einzuführen.

Varianten der CT Untersuchung

Je nach Fragestellung können verschiedene Spezialverfahren der CT-Untersuchung eingesetzt werden.

  • CT-Angiographie: Darstellung von Blutgefäßen.
  • Perfusions-CT: Untersuchung der Durchblutung von Organen.
  • HRCT (High Resolution CT): Hochauflösende Darstellung der Lunge.
  • EKG-Gating (oder Atem-Gating): Spezielle Verfahren, um bewegte Organe wie das Herz oder die Lunge besonders genau abzubilden. Atem-Gating wird häufig nur bei Bestrahlungsplanung angewandt.

CT-gesteuerte Eingriffe

Neben der reinen Diagnostik kann die CT auch eingesetzt werden, um Eingriffe präzise zu steuern, zum Beispiel:

  • CT-gesteuerte Punktionen mit Probeentnahmen
    Wir nutzen die CT, um die für die Entnahme von Gewebeproben relevante Stelle in Ihrem Körper sichtbar zu machen. Diese Anwendung führen wir ausschließlich stationär durch.
  • CT-gesteuerte Schmerztherapie (PRT)
    Bei Bandscheibenvorfällen und anderen Wirbelsäulenerkrankungen injizieren wir Ihnen unter CT-Kontrolle punktgenau schmerzstillende und abschwellende Medikamente.

Besondere Versorgungsangebote ermöglichen Ihnen an ausgewählten Standorten eine PRT-Behandlung ohne zusätzliche Kosten. Durch die "Besondere Versorgung" benötigen Sie auch keine Überweisung vom Schmerztherapeuten.

Wenn Sie z.B. bei der Techniker Krankenkasse oder den hier genannten kooperierenden Kassen versichert sind, können Sie direkt einen Termin in einem unserer Grönemeyer Institute bekommen. Alle Infos zur Terminvereinbarung finden Sie unter www.groenemeyerinstitut.de oder Sie rufen unser Service-Büro an: 0234 | 97800

Vorteile der CT

Die wichtigsten Vorteile der Computertomographie sind die hohe Bildgenauigkeit und die kurze Untersuchungsdauer. Gerade in Notfallsituationen, beispielsweise bei schweren Verletzungen oder dem Verdacht auf einen Schlaganfall, kann diese Geschwindigkeit von entscheidender Bedeutung sein.

  • Außerdem hebt die gute Darstellung von Knochen und inneren Organen die CT von anderen Untersuchungsverfahren ab. 
  • Im Gegensatz zur MRT ist die Bildqualität robuster, sodass auch bei leichter Bewegung verwertbare Aufnahmen entstehen. 

Die vielen Einsatzmöglichkeiten machen die CT zu einem wertvollen Instrument in der modernen Diagnostik.

Bei sehr kleinen Kindern oder wenn längere Aufnahmen erforderlich sind, kann in Einzelfällen eine leichte Sedierung hilfreich sein.

Wie funktioniert ein CT-Gerät?

Das CT-Gerät besteht aus drei zentralen Komponenten: einer ringförmigen Öffnung (Gantry), einer beweglichen Untersuchungsliege und einem Computersystem zur Bildverarbeitung.

  • In der ringförmigen Öffnung des Geräts befindet sich eine Röntgenröhre, die den Körper aus vielen verschiedenen Winkeln erfasst.
  • Gleichzeitig registrieren Detektoren auf der gegenüberliegenden Seite die durch den Körper durchdringenden Strahlen. 
  • Aus diesen Informationen berechnet ein Computer zahlreiche Schnittbilder.
  • Die Aufnahmen zeigen den Körper aus verschiedenen Ebenen und lassen sich  dreidimensional rekonstruieren.

Strahlenbelastung bei der Computertomographie

Bei der Computertomographie (CT) werden Röntgenstrahlen eingesetzt. Die Strahlenbelastung ist dabei höher als bei einer einfachen Röntgenaufnahme. Moderne Geräte sind jedoch so konzipiert, dass die Strahlendosis möglichst gering gehalten wird. Dazu werden spezielle Techniken wie das Low-Dose-Verfahren eingesetzt.

Eine CT wird nur dann durchgeführt, wenn der medizinische Nutzen das mögliche Risiko überwiegt.

CT wird bei einer Schwangerschaft vermieden

Eine Computertomographie wird während einer Schwangerschaft nach Möglichkeit vermieden. Wenn eine Untersuchung erforderlich ist, werden zunächst alternative Verfahren wie Ultraschall geprüft.

CT bei Kindern

Hier wird die Anwendung genauestens von einem Radiologen geprüft und freigegeben.

Auch bei Kindern kann eine CT sinnvoll sein, beispielsweise nach Unfällen oder zur schnellen Abklärung bestimmter Beschwerden.

Damit die Bilder verwertbar sind, ist es wichtig, dass das Kind während der Aufnahme ruhig liegt. In den meisten Fällen reicht dafür eine kurze Erklärung der Untersuchung sowie die Begleitung durch eine vertraute Person.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

In der Regel übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten für eine CT-Untersuchung, sofern eine ärztliche Überweisung vorliegt und die Untersuchung als  medizinisch notwendig eingestuft wird.

Termin vereinbaren

Wenn eine CT-Untersuchung empfohlen wurde oder eine Abklärung notwendig erscheint, können Sie, in den meisten Fällen, bequem online einen Termin für eine CT in einer Praxis in Ihrer Nähe vereinbaren. Eine frühzeitige Terminplanung erleichtert die Vorbereitung und stellt sicher, dass eventuell notwendige Unterlagen oder Laborwerte rechtzeitig vorliegen.

Häufige Fragen und Antworten zur CT-Untersuchung

Was muss man bei einer CT ausziehen?

In der Regel müssen nur metallische Gegenstände abgelegt werden, zum Beispiel Schmuck, Gürtel oder Kleidung mit Metallteilen.

Muss man für eine CT nüchtern sein?

Das hängt von der jeweiligen Untersuchung ab. Bei einigen CT-Untersuchungen, insbesondere im Bauchbereich, kann es sinnvoll sein, vorher einige Stunden nichts zu essen.

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Nein, die Untersuchung selbst ist schmerzfrei.

Wie ist die Untersuchung bei bei Klaustrophobie?

Das CT-Gerät ist ringförmig und deutlich kürzer als ein MRT. Deshalb empfinden viele Patienten die Untersuchung als weniger beengend.

Was ist der Unterschied zwischen CT und MRT?

  • Die CT arbeitet mit Röntgenstrahlen und eignet sich besonders gut zur Darstellung von Knochen und Lunge sowie zur Erkennung von akuten Veränderungen wie Blutungen oder Verletzungen. Die Untersuchung ist außerdem sehr schnell und wird deshalb häufig in Notfallsituationen eingesetzt.
  • Die MRT hingegen arbeitet mit Magnetfeldern und Radiowellen und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Sie liefert besonders detaillierte Bilder von Weichteilen wie Muskeln, Bändern, Gelenken oder dem Gehirn.

Sowohl CT (Computertomographie) als auch MRT (Magnetresonanztomographie) sind bildgebende Verfahren. Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt immer von der jeweiligen medizinischen Fragestellung ab.

 

Nicht alle Leistungen werden an allen Standorten der Radiologie 360° angeboten.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt über die medizinischen Leistungen, die in Ihrem Falle indiziert sind und über die Fragen einer etwaigen Kostenübernahme durch Ihre Krankenversicherung.

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